Regelmäßig werden Energieerzeuger abgeschaltet weil entweder zu viel Energie im Netz ist, oder die Netze nicht in der Lage sind, die Energie dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht wird. Der Bau neuer Trassen hat sich in den letzten Jahre zwar beschleunigt, politische Diskussionen z.B. um Erdleitungen haben trotzdem zu erheblichen Mehrkosten und Verzögerungen geführt.
Im zweiten Quartal 2025 wurden Redispatch-Maßnahmen mit EE-Anlagen im Umfang von insgesamt 2.299 GWh umgesetzt. Davon entfielen 1.121 GWh (49 Prozent) auf Maßnahmen, die auf Netzengpässe im Verteilernetz zurückzuführen sind, während die verbleibenden 1.178 GWh (51 Prozent) im Übertragungsnetz verursacht wurden
Resipatch ist für viele eine Maßnahme die durch die statistische Erhebung weit weg ist. Ziel der Karte ist die Maßnahmen greifbarer zu machen.
[Sollte nur die Marker auf grauem Grund angezeigt werden, fehlt die Zustimmung mit dem Button die Daten von OSM abzurufen.]
Neue Berechnungen der Bundesnetzagentur zeigen nun, wie teuer: Würden statt Erdkabeln Freileitungen verlegt, ließen sich 35,3 Milliarden Euro einsparen. Von den Einsparungen beim Ausbau würden auch die Endverbraucher profitieren. Denn die Kosten für den Netzausbau werden über die Netzentgelte auf alle Stromkunden umgelegt.

Disclaimer:
Die Datenlage im Marktstammdatenregister ist an einzelnen Stellen fehlerbehaftet. Fehlende Anlagen werden auf einen neutralen Ort gemappt, fehlende Koordinaten anhand der Postleitzahl des Betreibers versucht abzuleiten. Geokoordinaten außerhalb Bayerns wurden mehrfach geprüft, und sind i.d.R. an den gezeigten Stellen angegeben.
Die Nummern der EEG Einheiten wurden zur Anonymisierung auf die letzten Stellen gekürzt, Anlagenschlüssel ohne aktuellen Eintrag mit einem "m" erweitert.
Die Dienste werden unter den Nutzungsbediungen eingebunden:
Marktstammdatenregister